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Juli 2018
 

Rigpas neue Verhaltenskodex.


Weitere Informationen...


 
 
Januar 2018
 

Neue Spirituelle Leitung von Rigpa.

Rigpa Erklärung

Spirituelle Leitung

Nach Sogyal Rinpoches Rückzug als Rigpas spiritueller Direktor im August 2017 ist nun ein „Vision Board” benannt worden, das Rigpa in die Zukunft führen wird.

Das Vision Board setzt sich aus sieben von Sogyal Rinpoches langjährigen Schülerinnen und Schülern zusammen, die alle ein tiefes Verständnis von Rigpas Vision haben. Ihre Aufgabe wird darin bestehen, Rigpas Studien- und Praxiskultur fortzuführen, sich um die Sangha zu kümmern, Lehrer zu fördern und die Verbindung mit anderen buddhis­tischen Lehrern und Organisationen zu stärken – alles in dem Geist der Offenheit und Unvoreingenommenheit, um den sich Rigpa in den vergangenen vierzig Jahren bemüht hat.

Das Vision Board besteht – in alphabetischer Reihenfolge – aus: Valerie Baker, Mauro de March, Seth Dye, Patrick Gaffney, Verena Pfeiffer, Philip Philippou und Vinciane Rycroft. Auf rigpa.org findet man weitere Informationen zu den Mitgliedern des Vision Board.

Um die Authentizität von Rigpas Arbeit zu bewahren, wird das Vision Board von einer Reihe tibetisch-buddhistischer Lamas beraten, unter anderem von Dzongsar Khyentse Rinpoche und Mindrolling Jetsün Khandro Rinpoche (beide spielen eine entscheidende Rolle in der Umsetzung des tibetischen Buddhismus in der modernen Welt) – sowie Khenchen Namdrol (ein großer Gelehrter und Linienhalter der Ngagyur Nyingma-Tradition). In Zukunft werden die Ratschläge weiterer tibetisch-buddhistische Lehrer eingeholt werden. Auf rigpa.org findet man weitere Informationen zu den Lamas, die Rigpas Vision Board beraten.

Das Vision Board wird seine Arbeit ab März 2018 aufnehmen.

Auch wenn Sogyal Rinpoche nicht mehr Rigpas spiritueller Direktor ist, trägt er weiterhin Verantwortung als Lehrer seiner Schülerinnen und Schüler. In der tibetisch-buddhistischen Tradition besteht das heilige Band zwischen Schüler und Lehrer bis zur Erleuchtung. Da sich Sogyal Rinpoche derzeit im Retreat und seit seiner Darmkrebsdiagnose in medizinischer Behandlung befindet, wird er seinen Schülerinnen und Schülern voraussichtlich nur hin und wieder im Voraus aufgenommene Belehrungen geben können.

Rigpa-Untersuchung

In August 2017 hat Rigpa angekündigt, eine unabhängige Untersuchung der im Juli gegen Sogyal Rinpoche vorgebrachten Anschuldigungen durch einen neutralen Dritten in Auftrag zu geben.

Rigpas von Herzen kommendes Anliegen ist das Wohlergehen der gesamten Rigpa-Gemeinschaft, einschließlich der Verfasser des Briefes mit den Anschuldigungen, und dafür Sorge zu tragen, dass all die positiven Qualitäten in der Rigpa-Gemeinschaft weiterhin unvermindert Bestand haben.

Die englische Anwaltskanzlei Lewis Silkin ist mit der Durchführung dieser Untersuchung beauftragt. Die Kanzlei genießt europaweit hohes Ansehen für ihre Expertise bei der Bearbeitung von Beschwerden über unangemessenes Verhalten („harassment complaints“). Lewis Silkin wird als neutrale externe Untersuchungsstelle Gespräche zur Feststellung der Tatsachen führen, in erster Linie mit den acht Verfassern des Beschwerdebriefes.

Die Rigpa-Vorstände sehen es als ihre Pflicht an, die Anschuldigungen gegen Sogyal Rinpoche im Brief vom 14. Juli in Übereinstimmung mit den Gesetzen ihrer jeweiligen Länder zu untersuchen. Obgleich es bisher keine Strafanzeigen gibt, ist es sehr wichtig, dass Rigpa einen neutralen Dritten beauftragt, der sich die Beschreibung der im Brief erwähnten Geschehnisse objektiv anhört.

Zusätzlich hat der Vorstand von Rigpa USA An Olive Branch engagiert, eine Zen-basierte Versöhnungsorganisation, die den Heilungs- und Versöhnungsprozess in der amerikanischen Sangha und in den Rigpa-Sanghas weltweit unterstützen wird. Wir halten dies für einen entscheidenden Schritt in diesem Prozess, den wir als Gemeinschaft gemeinsam durchlaufen müssen.

Verhaltenskodex und Beschwerdeverfahren

Rigpa hat zudem in seiner internationalen Gemeinschaft einen Beratungsprozess angestoßen, der die Etablierung eines Verhaltenskodex und eines Beschwerdeverfahrens in Rigpa zur Folge haben wird. Die Rigpa-Gemeinschaft wird im Januar Gelegenheit haben, die ersten Entwürfe durchzusehen und darüber nachzudenken.

Während dieser Phase der Veränderungen wird sich Rigpa weiterhin auf seine Vision konzentrieren: die buddhistischen Lehren zu Meditation, Mitgefühl und Weisheit der modernen Welt zugänglich zu machen. Die Rigpa-Zentren weltweit setzen ihr Kursangebot, ihre Programme und Retreats unter der Leitung von Rigpa-Lehrern und Kursleitern sowie Gast-Lehrern und Lamas fort. Weitere Einzelheiten dazu findet man auf rigpa.org/rigpa-vision-board.


 
August 2017
 

Sogyal Rinpoche ist als spiritueller Direktor von Rigpa zurückgetreten.

 
 
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Am 14. Juli dieses Jahres erhielt Sogyal Rinpoche, einige Tibetische Lamas und viele Mitglieder der Rigpa Sangha einen Brief mit erheblichen Beschuldigungen des Missbrauchs gegen ihn. Dieser Brief war von 8 Personen verfasst und unterzeichnet, die über Jahre eine aktive Rolle innerhalb Rigpa innehatten. Das Schreiben gelangte umgehend an die Öffentlichkeit.

Am 11. August schrieb Rinpoche an die Rigpa Sangha:

„In meiner tiefen Besorgnis für Euch alle und die Arbeit von Rigpa, zu der Ihr so viel beigetragen habt, erachte ich es für mich zur Zeit als den besten Weg, formell meinen Rücktritt als spirituellen Direktor von Rigpa bekanntzugeben.“

Seither hat Rinpoche sich in ein persönliches Retreat zurückgezogen, was er seit längerem schon geplant und ersehnt hatte.

Die Organisation von Rigpa hat als Reaktion auf diese Vorwürfe sich zuallererst um das Wohlbefinden und die Sorgen der Sangha gekümmert, die in unterschiedlichster Weise schwer erschüttert über diese Vorwürfe war. Trotzdem empfinden die meisten heute ein beachtenswertes Vertrauen, dass die Sangha gestärkt aus dieser schwierigen Situation heraustreten wird.

Wir möchten an dieser Stelle klar festhalten, dass wir in unserer Gemeinschaft keinen Missbrauch jeglicher Art tolerieren. Wir sind uns auch unserer aller Verantwortung bewusst, für unserer Mitglieder, Besucher und die Öffentlichkeit stets eine möglichst geborgene, einladende und unterstützende Umgebung anbieten zu können.

Nach sorgsamer Überlegung und auf Rat vieler hat das Management von Rigpa International sich zu den folgenden Schritten entschlossen

  • Eine unabhängige Instanz mit der Untersuchung der Missbrauchsvorwürfe zu beauftragen.
     
  • Verbindliche Verhaltensgrundsätze und ein Beschwerdeverfahren zu etablieren.
     
  • Einen neu zusammengesetzten „spiritual body“ aufzubauen, der die Sangha berät und spirituell anleitet.
     

Es besteht von ausserhalb und von innerhalb unserer Gemeinschaft ein beträchtlicher Handlungsbedarf. Auch wenn wir die Ernsthaftigkeit und Dringlichkeit der Situation anerkennen, scheint es uns sehr angemessen, einerseits sowohl professionelle als auch spirituelle Beratung einzuholen und andererseits einen ernsthaften Dialog innerhalb der Sangha durchzuführen. Wir sind überzeugt, dass das Resultat dieses Prozesses uns alle stärkt und für einen beginnenden Heilungsprozess öffnet.